Jürgen Bertram
Position/Firma: Journalist und Autor "Mattscheibe - Das Ende der Fernsehkultur"
Vita: Jürgen Bertram kam nach Redakteursjahren bei der „Braunschweiger Zeitung“, der „Deutschen Presseagentur“ und dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ 1972 zum Fernsehprogramm des Norddeutschen Rundfunks, der ihn 1983 für 13 Jahre als Auslandskorrespondent nach Asien schickte. Davon verbrachte er acht Jahre in der Volksrepublik China und fünf Jahre in Südostasien mit Sitz in Singapur. Nach seiner Rückkehr 1995 leitete er in der Hamburger NDR-Zentrale die Redaktionen Ausland und Feature. Seit seiner Pensionierung vor acht Jahren schreibt er Bücher, in denen er seine Erlebnisse in Asien reflektiert („Im Reich der roten Kaiser“, „Asien, atemlos“), aber auch Phänomene der deutschen Gesellschaft beschreibt. Sein letztes, für den Frankfurter Fischer-Verlag verfasstes Buch beschäftigt sich mit der Renaissance des jüdischen Lebens in Deutschland („Wer baut, der bleibt“); davor publizierte er seine viel beachtete Streitschrift über den inhaltlichen Verfall des deutschen Fernsehens („Mattscheibe – Das Ende der Fernsehkultur“). Während seiner Zeit als Korrespondent drehte Jürgen Bertram neben vielen Beiträgen für die „Tagesschau“, die „Tagesthemen“ und den „Weltspiegel“ zahlreiche Dokumentation – unter anderem eine Serie über Chinas Schicksalsfluss, den Yangtze.